Header
 
Login
 

Privatsphäre-Einstellungen

Wir verwenden Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind unerlässlich, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrungen zu verbessern.

Notwendig Statistik Marketing
Auswahl bestätigen
Weitere Einstellungen

Hier finden Sie eine Übersicht aller verwendeten Cookies. Sie können ganzen Kategorien Ihre Zustimmung geben oder weitere Informationen anzeigen und bestimmte Cookies auswählen.

Alle auswählen
Auswahl bestätigen
Notwendig Cookies
Wesentliche Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die ordnungsgemäße Funktion der Website erforderlich.
Statistik Cookies
Statistik-Cookies sammeln anonym Informationen. Diese Informationen helfen uns zu verstehen, wie unsere Besucher unsere Website nutzen.
Marketing Cookies
Marketing-Cookies werden von Werbekunden oder Publishern von Drittanbietern verwendet, um personalisierte Anzeigen zu schalten. Sie tun dies, indem sie Besucher über Websites hinweg verfolgen
Zurück

Alle Beiträge der Ausgabe 1 / 2026 der Zeitschrift Tech4Pharma

Toll Collect lässt grüßen!

Rubrik: Editorial

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 1, Seite 1 (2026))


Sehr geehrte Leserinnen und Leser, der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, hat beschlossen, dass Biopharmazeutika durch günstigere Biosimilars ersetzt werden sollen. Das Gesundheitsministerium hat dem nicht widersprochen – Krankenkassen können ab jetzt mit Ausschreibungen zu exklusiven Rabattverträgen für Biosimilars beginnen. Diese Adaption des Generika-Ansatzes scheint folgerichtig, gilt es doch die Ausgaben der notorisch klammen gesetzlichen Krankenkassen zu reduzieren. ABER: Genau die Preisdrückerei durch die Vergabe an den günstigsten Anbieter – ohne andere Kriterien wie Lieferfähigkeit, Diversifizierung, kritische Infrastruktur o. ä. zu beachten – hat uns chronischen Arzneimittelmangel und Abhängigkeit von Drittländern gebracht! Denn der ...

Systemintegration als Schlüssel

Rubrik: Reinraum

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 1, Seite 4 (2026))

Schöler M | Issmer M


Integriertes Containment Continuous Manufacturing Eingebettete Prozessanalysetechnik (ePAT) Wash in Place (WiP) SMEPAC-Praxisleitfaden Die pharmazeutische Industrie steht vor immer komplexeren und weiter steigenden Anforderungen an die Sicherheit ihrer Produktionsprozesse. Besonders der Umgang mit hochaktiven Substanzen (Highly Potent Active Pharmaceutical Ingredients, HPAPIs) verlangt nach ausgefeilten Schutzmaßnahmen. Fortschritte in Onkologie und Präzisionsmedizin sorgen dafür, dass HPAPIs (die bereits in kleinsten Mengen wirken) zunehmend eingesetzt werden. Diese Substanzen bringen Herausforderungen für die Produktionssicherheit mit sich. Besonders in der Tablettierung gewinnen Containment-Lösungen an Bedeutung, da sie das Personal wirksam vor Exposition schützen und den Einsatz von Vollschutzanzügen ersparen können ( Abb. 1 ). Maßgeschneiderte Containment-Konzepte vereinen ...

Material transfer isolators

Rubrik: Reinraum

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 1, Seite 10 (2026))

Kiesel H


Material transfer isolator Rapid Transfer Port Automation Decontamination Ring of concern The market for aseptically manufactured drugs is growing rapidly as more and more therapies rely on injectable drugs. While in the past, vaccines and diabetes drugs were primarily manufactured aseptically, today innovative therapies in the fields of oncology, gene therapy, obesity, and autoimmune diseases are also being added. This not only increases the demand for filling lines to produce these drugs but also the demand for material transfer isolators to ensure the smooth and safe operation of the filling lines. Material transfer isolators ensure the safe transfer of consumables ...

Neue Lösung zum Konditionieren hochtoxischer APIs unter Reinraumbedingungen

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 1, Seite 15 (2026))


Biopharmazeutische Active Pharmaceutical Ingredients (APIs) sind hochpotent. Ihre Herstellung erfordert einen besonderen Schutz der Mitarbeiter und häufig eine Klimakonditionierung des Produkts. Weiss Pharmatechnik hat dafür einen Isolator mit einem Klimaschrank als geschlossenes System zu einem Reinraum kombiniert. APIs bieten zahlreiche innovative Möglichkeiten zur Behandlung komplexer Krankheiten wie Epilepsie, Depressionen und Alzheimer. Sie besitzen die Fähigkeit, zielgerichtet auf das Immunsystem einzuwirken. Der Umgang mit bioaktiven Wirkstoffen erfordert deshalb Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Umwelt. Auch das Produkt selbst muss geschützt werden, da Umgebungsparameter wie Feuchte und Temperatur die Eigenschaften der Wirkstoffe erheblich beeinflussen können. Die Verarbeitungsschritte sind daher sehr komplex. Das Containment-Klimakammer-System ...

Der neue SMEPAC-Leitfaden

Rubrik: Reinraum

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 1, Seite 16 (2026))

Nicolai R | Schöler M | Bockius B | Gottlieb O


Containment Expositionsmessung Arbeitshygiene Hochaktiv Wirkstoffherstellung In der pharmazeutischen Industrie mit ihrem stark regulierten Umfeld sind Containment-Systeme allgegenwärtig. Häufig werden diese Systeme ausschließlich mit dem Schutz der Produkte vor äußeren Einflüssen in Verbindung gebracht. So ist z. B. der Begriff „Reinraum“ ein Synonym für ein Containment zum Schutz der Produkte durch Kontamination von außen. Containment-Spezialisten sprechen hierbei von einem sekundären Containment. Produkte wurden (und werden z. T. immer noch) in diesen sekundären Containments (Reinräumen) oft offen gehandhabt – die Substanzen sind den Umgebungsbedingungen des Reinraums ohne weitere Barriere ausgesetzt. Daher müssen diese Reinräume je nach Anforderung des Produkts eine definierte Reinheit aufweisen, welche ...

Serie: Rohrpostanlagen für Zytostatika

Rubrik: Logistik

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 1, Seite 21 (2026))

Schüllner aHPh F | Erler-Zirnwald R


Rohrpost g-Kräfte Transportgeschwindigkeit Zytostatika Qualitätssicherung Rohrpostanlagen werden seit Mitte des 20. Jahrhunderts traditionell für den raschen innerbetrieblichen Versand von Dokumenten eingesetzt. Darüber hinaus werden im Gesundheitswesen selbst an größeren Universitätskliniken auch Laborproben aller Art, Gewebeschnitte, Blutkonserven und zunehmend auch Arzneimittel über die Rohrpost verschickt [ 1 ]. Daher unterscheiden sich auch die Anforderungen an die Auslegung der Rohrpostsysteme. Grundelemente einer Rohrpostanlage sind Versand- und Empfangsstationen mit dazwischenliegenden Verteilern, Weichen und Verdichtern, zwischen denen die Rohrpostbüchsen druckluftgesteuert im Über- oder Unterdruckverfahren transferiert werden können. Komplexer werdende Streckenführungen mit automatischen Überfahrten erfordern eine computergesteuerte Streckenüberwachung und den Einsatz von Transpondertechnologie, Frequenzumrichtern oder pneumatischer ...

Virtual Reality im Pharma-Engineering

Rubrik: Maschinen- und Anlagenbau

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 1, Seite 28 (2026))

Grimm E | Hornung R


Virtual Reality (VR) Building Information Modeling (BIM) Unity 3D Industrial Simulation Interactive Realtime 3D VR-Training Die regulatorischen Anforderungen in der Pharmaindustrie wachsen, und mit den steigenden Herausforderungen nimmt auch der Einsatz moderner Technologien zu. Virtual Reality (VR) wird im medizinischen Bereich bereits für unterschiedliche Anwendungen genutzt, z. B., um Kosten zu senken, Behandlungen sicherer zu machen oder komplexe Prozesse greifbar darzustellen. Wo sich Produktionsanforderungen laufend ändern, braucht es flexible und ressourcenschonende Lösungen. Virtuell begehbare Testumgebungen, Trainingseinheiten oder Anlagenentwürfe ermöglichen es, Produktionsabläufe frühzeitig zu simulieren und Bauprojekte vorausschauend zu planen. Virtual Reality (VR) beschreibt eine computergenerierte, dreidimensionale Umgebung, die über VR-Brillen oder ...

Modellbasierte Prozessoptimierung

Rubrik: Maschinen- und Anlagenbau

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 1, Seite 36 (2026))

Maischberger T | Schaller A


Buffer Inline Conditioning System Modulare Systemarchitektur Kosten- und Flächeneinsparung Automatisierung Integration Aufgrund des Multipurpose-Charakters der Produktionsanlage wurde entschieden, das Puffermanagement weiterhin im Rahmen eines Batch-orientierten Schemas umzusetzen. Diese Entscheidung ermöglichte eine hohe Flexibilität (in Bezug auf Produktwechsel), erforderte jedoch kleinere Behälter für die Stocklösungen sowie eine höhere Frequenz bei der Pufferpräparation. Das realisierte Konzept basiert auf einer modularen und skalierbaren Architektur. Abbildung 4 zeigt das Prozessflussschema des implementierten Systems. Es umfasst: die Gruppierung der Lagerbehälter für konzentrierte Stocklösungen, den BICS-Skid als zentrale Einheit zur Inline-Konditionierung ( Abb. 5 ), das Chromatographie-System als Hauptverbraucher der Pufferlösungen, sowie die Produktlagerbehälter zur Zwischenlagerung. Diese Struktur ...

Serie: Energetische Analyse von WFI-Systemen

Rubrik: Maschinen- und Anlagenbau

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 1, Seite 42 (2026))

Graf C | Brech L


WFI – Wasser für Injektionszwecke Lagerung und Verteilung Systemkonfiguration Energiebedarf Rechenbeispiele Teil 1 bot einen Überblick über die gängigen Verfahren zur Herstellung von Wasser für Injektionszwecke (WFI): Mehrstufendestillation, Thermokompression (VC) und membranbasierte Systeme. Die Funktionsweise, Betriebsmöglichkeiten und energetischen Eigenschaften der Technologien wurden systematisch dargestellt. Ein besonderer Fokus lag auf Nachhaltigkeitsaspekten und integrierten Energiesparmaßnahmen. Im zweiten Teil wurden Auswahlkriterien für WFI-Erzeugungstechnologien im Kontext von Lagerung und Verteilung analysiert. Standortfaktoren, Investitionskosten, Instandhaltung und Flexibilität im Betrieb wurden bewertet. Zudem erfolgte eine detaillierte energetische Bilanzierung der Verfahren, ergänzt durch Kosten- und CO₂-Vergleiche, um fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Das WFI wird direkt vom WFI-Erzeuger in ...