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Alle Beiträge der Ausgabe 3 / 2026 der Zeitschrift Tech4Pharma

Schöne Theorie vs. schnöde Praxis

Rubrik: Editorial

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 113 (2026))


Sehr geehrte Leserinnen und Leser, heute geht es um eine liebgewonnene, aber problematische Chemikaliengruppe: per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS), landläufig als „Ewigkeitschemikalien“ bekannt. Diese sind extrem langlebig – gelangen sie also in die Umwelt, zersetzen sie sich nicht, sondern reichern sich an. Neben negativen Einflüssen auf die Umwelt wurden auch gesundheitsschädliche Wirkungen nachgewiesen. Auch die Pharmaindustrie setzt PFAS ein. Einer neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamts zufolge gibt es aber für 87 % der untersuchten human-medizinischen PFAS-Wirkstoffe PFAS-freie Alternativen. Das Ergebnis impliziert, dass Pharmaproduzenten nicht willens seien, diese Stoffe einzusetzen – und so bewusst in Kauf nähmen, die PFAS-Problematik zu verschärfen. ...

Nachhaltige Einfriersysteme in der Pharmaindustrie

Rubrik: Maschinen- und Anlagenbau

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 116 (2026))

Köhler K | Plaum F | Pruss Y | Frank T


Bulk-Freezing Kontrollierte Gefrierrate Luftkreislaufkälte (R729) GMP Nachhaltigkeit In den vergangenen Jahren hat sich das Produktspektrum der pharmazeutischen Industrie zunehmend in Richtung temperaturempfindlicher Wirkstoffe verlagert. Biologika, Zell- und Gentherapeutika sowie hochkomplexe Proteinformulierungen erfordern über den gesamten Herstellungs- und Logistikprozess hinweg streng kontrollierte Temperaturbedingungen. Das Einfrieren dient dabei nicht nur der Verlängerung der Haltbarkeit, sondern auch der Sicherung physikalisch‑chemischer Eigenschaften und der mikrobiologischen Stabilität. Zugleich gewinnt das Einfrieren als Prozessschritt zwischen einzelnen Produktionsstufen an Bedeutung, da es zeitliche Entkopplungen ermöglicht und die Flexibilität in der Produktionsplanung erhöht. Vor diesem Hintergrund steigen die Anforderungen an die eingesetzte Gefriertechnik kontinuierlich. Gefrier- und Auftauprozesse stellen ...

Lösungsmittelrückgewinnung in der Pharmaindustrie

Rubrik: Maschinen- und Anlagenbau

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 122 (2026))

Markthaler D | Schmitz J


Kreislaufwirtschaft Lösungsmittelrückgewinnung Destillation Trennkolonne Blutplasmafraktionierung Aufgrund ihrer physikochemischen Eigenschaften (z. B. die hohe Flüchtigkeit und das Lösungsvermögen für organische Substanzen) sind (organische) Lösungsmittel für die pharmazeutische Prozessindustrie von fundamentaler Bedeutung. Sie kommen in nahezu allen Produktionsschritten zum Einsatz, von der Wirkstoffsynthese über die Extraktion unerwünschter Nebenprodukte bis hin zur Reinigung von Anlagen und der Formulierung von Endprodukten. Bezogen auf die Einsatzstoffe kann der Anteil an Lösungsmitteln 80 % bis 90 % der gesamten eingesetzten Masse eines Produktionsbatchs betragen [ 1 ]. Der Bedarf an organischen Lösungsmitteln steigt weltweit u. a. aufgrund des Wachstums der Pharma- und Feinchemieproduktion kontinuierlich an und kann je nach Unternehmen ...

Fülltechnologie für flüssige, sterile Formen

Rubrik: Maschinen- und Anlagenbau

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 130 (2026))

Rauschnabel J | Springer S | Selig B


Füllsysteme Vakuumfüllen Single-Use Produktausnutzung Produktklassen Die im Folgenden beschriebenen Füllsystem-Typen sind die am meisten verbreiteten Füllsysteme in der Produktion von Medikamenten. Diese Aufzählung erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit – andere Systeme können in Nischen oder in der Entwicklung Anwendung finden. Eine sehr ausführliche Übersicht bietet [ 6 ]. Das am häufigsten für die aseptische Abfüllung genutzte Dosiersystem ist die Kolbenpumpe, eine klassische Verdrängerpumpe. Ein Kolben wird axial in einem Zylinder bewegt und verdrängt damit ein Flüssigkeitsvolumen. Bei Drehkolbenpumpen (Rotatory Piston Pump, RPP) ist das Ein- und Auslassventil in den Kolben integriert. Dieser führt damit nicht nur eine axiale, sondern ...

Bildgebende Dichtheitsprüfung

Rubrik: Maschinen- und Anlagenbau

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 138 (2026))

Wachter L


Dichtheitsprüfung Verpackungen Künstliche Intelligenz Shearografie Laser-Speckle-Photography Sterilität, Kontaminationsfreiheit und damit die Vermeidung von Rückrufen sind nur die offensichtlichsten Gründe für eine quantitative und nachvollziehbare Qualitätssicherung. Daneben spielen auch regulatorische Erwartungshaltungen und Nachhaltigkeitsaspekte eine immer größer werdende Rolle – gerade im Bereich der Verpackungen. In diesem Umfeld nimmt die Dichtheitsprüfung (d. h. die Prüfung auf Leckagen einer geschlossenen Verpackung oder einem geschlossenen Produkt) eine wichtige Qualitätssicherungsmethode ein. Damit entwickelt sich die Dichtheitsprüfung von einer reinen Laboranwendung zu einer anlagen- und qualitätstechnischen Schlüsselaufgabe. Bestehende Methoden haben sich zwar über Jahrzehnte etabliert und bewährt, stoßen in diesem Umfeld jedoch auch an ihre Grenzen. Geringe ...

Selbstkalibrierende Prozessthermometer

Rubrik: Messen/Steuern/Regeln

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 144 (2026))

Saecker D


GMP Prozessvalidierung Selbstkalibrierung Effizienzsteigerung Risikominimierung Cleaning-In-Place (CIP) stützt sich auf das Sinner‘sche Kreisprinzip: Mechanik – Chemie – Zeit – Temperatur ( Abb. 1 ) [ 4 ]. Die Temperaturmessung ist daher einer der kritischsten Parameter in jeder CIP‑Anlage, weil sie direkt über Reinigungswirkung, Hygiene‑Sicherheit und Prozessstabilität entscheidet. Die Temperatur liefert einen erheblichen Anteil der Reinigungsenergie, da höhere Temperaturen die Reaktionsgeschwindigkeit von Lauge und Säure erhöhen. Fette, Proteine und Produktreste lösen sich deutlich schneller, wenn die Reinigungsflüssigkeit heiß genug ist. Daher sind viele typische CIP‑Waschschritte (z. B. der alkalische Hauptwaschgang) erst ab ca. 60 °C bis 85 °C wirklich effizient [ 5 ], wobei der ...

Digitalisierung, Flexibilität und Nachhaltigkeit

Rubrik: Automation

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 150 (2026))

Schlechter R


Digitalisierung Future Pharma 4.0 Automatisierung KI Die digitale Transformation beginnt bei der Vernetzung – dem Kern moderner Produktionsarchitekturen. Mit der IT werden Prozesse im Bereich der Informationsverarbeitung angesprochen, etwa beim Einsatz von Computern zur Informationsverwaltung. Dabei wird der Begriff der Operativen Technologie (OT) im Zusammenhang mit Hardware und Maschinen im Produktionsbereich genannt. Erst wenn Maschinen, Sensorik, IT‑ und OT‑Systeme und Qualitätsprozesse miteinander kommunizieren, entsteht die Voraussetzung für datenbasierte Entscheidungen und automatisierte Abläufe. Für Ingenieure bedeutet dies u. a., bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen. Historisch gewachsene Anlagenparks, inkompatible Schnittstellen und heterogene IT/OT-Landschaften sind nach wie vor verbreitet. Eine zukunftsfähige Produktionsarchitektur verlangt jedoch ...

KI in der Instandhaltung – Hype vs. Realität

Rubrik: IT

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 156 (2026))

Krämer J | Kisselbach M


Predictive Maintenance Condition Monitoring Künstliche Intelligenz Digitalisierung Machine Learning Künstliche Intelligenz (KI) gibt es nicht erst seit Kurzem: Bereits 1982 wurde Gebrauch davon in Form von sog. Experten-Systemen im kommerziellen Bereich gemacht – damals u. a. durch das Zusammenstellen von Kundenaufträgen von modularen Computersystemen. Durch technische Limitierungen ging die Entwicklung eher mäßig voran. Erst mit dem Durchbruch moderner Deep-Learning-Ansätze und deren Demonstration durch die Software „AlphaGo“ im Jahre 2018 [ 1 ] rückte das Potenzial von KI wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Darauf folgten Large Language Models (wie ChatGPT) und KI erhielt nach und nach Einzug in verschiedene Industriezweige. So ...

Digitale Produkt- und Prozess-Governance

Rubrik: IT

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 164 (2026))

Zerwas M


Produkt-Governance Prozess-Governance MES ERP Chargenprotokoll Die pharmazeutische Industrie sieht sich seit Jahren mit einer stetig steigenden Komplexität konfrontiert. Treiber dieser Entwicklung sind u. a. die zunehmende Individualisierung von Therapien, regionale regulatorische Anforderungen sowie eine immer größere Bandbreite an Darreichungsformen und Wirkstoffkombinationen. Diese Faktoren führen dazu, dass die Variantenvielfalt von Produkten kontinuierlich zunimmt, während gleichzeitig die regulatorischen Anforderungen unverändert hoch bleiben. Insbesondere in der klassischen Chargenproduktion führt diese Entwicklung zu erheblichen Herausforderungen. Unterschiedliche Dosierungen, variierende Rezepturen und spezifische Marktanforderungen müssen effizient beherrscht werden, ohne dabei die strengen Vorgaben im Good-x-Practice(GxP)-Umfeld zu verletzen [ 1 ]. Unternehmen stehen somit vor der Aufgabe, eine ...

PAT – Wie vor 20 Jahren? Teils-teils!

Rubrik: Spektrum

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 170 (2026))


Am 10.–11. März 2026 nahm ich an der Tagung „PAT Connect 2026“ bei TTC – Technology Training Center der Glatt-Gruppe teil. Es war eine sehr informative Tagung zum Thema Prozess-Analysentechnik (PAT). Über 150 Experten und Expertinnen aus 19 Ländern trafen sich zu Vorträgen – wobei leider weniger als 15 % der Teilnehmenden von Anlagenbetreibern kamen. 26 Aussteller zeigten ihre Produkte ( Abb. 1 ), an ca. 20 Postern ( Abb. 2 ) wurden spannende Geräte und Projekte vorgestellt. Es ist sehr beachtlich, dass ein mittelständisches Unternehmen („Experten in der Entwicklung, Verarbeitung und Veredlung von Feststoffen“) eine so hochkarätige Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. Themen waren z. B. Neue Messverfahren und ...

BDG übernimmt EP Ehrler

Rubrik: Personen | Unternehmen

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 172 (2026))


BDG Testing & Automation (BDG) aus Künzelsau-Amrichshausen, eine 100 %-ige Tochter der Bürkert Gruppe, Ingelfingen, hat im Juni 2026 EP Ehrler Prüftechnik Engineering aus Niederstetten von ABB übernommen. Damit erweitert BDG ihr Leistungsportfolio gezielt um Kompetenzen in der Prüf-, Mess- und Kalibriertechnik. Gleichzeitig stärkt die Transaktion die technologische Aufstellung der Bürkert Gruppe als Ganzes und schafft die Basis, Kunden künftig noch umfassender mit integrierten Lösungen und Services zu unterstützen. Während BDG insb. für Automatisierungs-, Integrations- sowie Produktions- und Serienprüfungen steht, erweitert EP Ehrler dieses Profil um Kompetenzen in der Durchflussmesstechnik, in F&E-nahen Prüfungen, in der Validierung und in der akkreditierten Durchflusskalibrierung. Für Kunden bedeutet die ...

VEGA mit neuem Werk in China

Rubrik: Personen | Unternehmen

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 172 (2026))


VEGA Grieshaber aus Schiltach baut seine internationale Präsenz weiter aus. In diesem Kontext hat das Unternehmen Ende Mai 2026 einen neuen Standort in Jiaxing in China offiziell in Betrieb genommen und eröffnet. Nach der Erweiterung der Elektronikfertigung in den USA im Okt. 2025 stärkt das Unternehmen damit seine globale Produktionsstrategie und schafft die Basis für weiteres Wachstum. Die Produktion am Stammsitz in Schiltach bleibt bestehen und wird durch das neue Werk ergänzt. VEGA ist seit 37 Jahren auf dem chinesischen Markt aktiv. Das neu errichtete Gebäude in Jiaxing umfasst auf rund 21 000 m 2 Produktions-, Lager- und Büroflächen. Der Standort bietet Platz für etwa ...

Sensoplast übernimmt forewood

Rubrik: Personen | Unternehmen

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 172 (2026))


Sensoplast® hat forewood®, ein Unternehmen für nachhaltige Verschluss- und Verpackungslösungen, vollständig übernommen. Mit dieser Übernahme nimmt Sensoplast eine strategische Portfolio-Erweiterung um neuartige Verschlusslösungen auf Basis nachwachsender Rohstoffe, ohne konventionelle Polymere vor. Diese Verschlüsse können in der Nahrungsergänzungs-, Lebensmittel- und Kosmetik-Industrie eingesetzt werden. Die Produkte basieren konsequent auf Holz- und Pflanzenfasern und verzichten auf konventionelle Kunststoffe. Trotz des naturbasierten Ansatzes weisen die Verschlüsse eine gute Stabilität, Zähigkeit und Barrierewirkung auf – Eigenschaften, die bei nachhaltigen Verpackungsalternativen bislang oft eine technische Hürde darstellten.

Armaturentechnik

Rubrik: Produkte

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 173 (2026))


AVA Armaturen Vertrieb Alms stellt als modularen Baukasten das MODU ONE® Ecosystem vor. Das Grundprinzip lautet dazu: Alle Armaturen – darunter Kugelhähne, Rückschlagklappen oder vorkonfigurierte Double-Block-and-Bleed-Kombinationen – sind ausnahmslos auf einheitliche Baulängen je Nennweite und Rohrklasse ausgelegt. Das heißt, sie sind ohne aufwendige Anpassungen von Rohrleitungen oder Verbindungen untereinander austauschbar. Muss etwa im Planungsprozess ein Kugelhahn durch eine Rückschlagklappe ersetzt werden, bleibt die grundsätzliche Rohrleitungsgeometrie nach Unternehmensangaben unverändert. Neukalkulationen entfallen komplett. Die Armaturen sind dabei in vielen Bereichen der Pharmaindustrie einsetzbar – insb. bei der Gestaltung von Dampf- und Versorgungsleitungen. www.ava-alms.com

Laborgeräte

Rubrik: Produkte

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 173 (2026))


Xylem Analytics bietet mit dem neuen MultiLab® Pro IDS eine Lösung für die Multiparameter-Messung an. Das Laborgerät ermöglicht die gleichzeitige Messung von bis zu 4 Parametern wie pH, Leitfähigkeit und gelöstem Sauerstoff. Damit eignet es sich gut für Laborumgebungen in der Pharmaanalytik. Mit 2 oder 4 galvanisch getrennten Messkanälen, einer benutzerfreundlichen Plug-and-Play-Funktion und der Integration intelligenter digitaler Sensoren (IDS) bietet es eine hohe Flexibilität und Präzision. Ein innovativer GxP-Modus gewährleistet die vollständige regulatorische Konformität, während das robuste 7-Zoll-Touchdisplay auch unter anspruchsvollen Bedingungen einsetzbar ist. Das Laborgerät bietet nach Herstellerangaben eine einfache Wartung, schnelle Kalibrierung und umfassenden Service. www.xylemanalytics.com

Abfüllmaschinen

Rubrik: Produkte

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 173 (2026))


Syntegon präsentiert die aseptische Abfüllmaschine SynTiso. Die meisten neuen Biologika werden als Injektionspräparate bereitgestellt. Strengere Vorschriften zielen darauf ab, Kontaminationsrisiken bei Injektionspräparaten zu eliminieren. Mit der Abfüllmaschine werden diese Herausforderungen gelöst: Gemeinsam mit 2 Big-Pharma-Unternehmen entwickelt, beseitigt SynTiso durch handschuhlose Isolatortechnologie sowie einen vollständig robotisierten Betrieb inkl. kontaktlosem Transportsystem die Notwendigkeit menschlicher Eingriffe. Die Vorteile: Einhaltung gesetzlicher Vorschriften auf hohem Niveau, laut Herstellerangaben bis zu 50 % schnellere Rüstzeiten und höhere Ausbringung pro Charge. www.syntegon.com

Verpackungsblister

Rubrik: Produkte

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 174 (2026))


Legosan, ein schwedischer Auftragshersteller und -verpacker für Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel, setzt Purelay®-Polypropylen(PP)-Monoblister von Etimex ein. Mit dieser nach Herstellerangaben vollständig recyclingfähigen Verpackungslösung für die hergestellten Tabletten und Kapseln bereitet sich Legosan auf die kommende Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) vor. Dabei sind Verpackungen längst kein reiner Produktschutz mehr, sondern müssen flexibel einsetzbar und effizient in bestehende Prozesse zu integrieren sein – und zunehmend auch aufkommenden regulatorischen Anforderungen standhalten. Deshalb wandte sich der Kunde für diesen Schritt an Etimex: weg von herkömmlichen Blister-Lösungen, hin zu einem vollständig recyclingfähigen Monomaterial-Verpackungskonzept. www.etimex.de

Klärseparatoren

Rubrik: Produkte

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 174 (2026))


Alfa Laval hat den Klärseparator Culturefuge 200 B für die Aufbereitung von hochdichten Fermentationsbrühen entwickelt. Das Gerät basiert auf der Hermetic Design™-Technologie. Dank integrierter Bactofuge®-Technologie ermöglicht der Separator die kontinuierliche Separation von Fermentationsbrühen mit hoher Dichte. Im Gegensatz zu konventionellen intermittierend austragenden Separatoren, die bei konzentrierten Zuführungen den Durchfluss reduzieren müssen, um eine übermäßige Entleerungsfrequenz zu vermeiden, ermöglicht das Gerät nach Unternehmensangaben die kontinuierliche Verarbeitung von Brühen mit hoher Zelldichte ohne Durchflussbeschränkungen. Der Separator erfüllt die FDA-Anforderungen sowie die USP-Class-VI-Standards für Dichtungen und benetzte Polymere. www.alfalaval.com

Sprühtrockner

Rubrik: Produkte

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 174 (2026))


Glatt erweitert sein Portfolio um GSX (Glatt Spray Dryer eXellence), ein neues, vollständig GMP-konformes Sprühtrocknungssystem für die pharmazeutische Industrie. Der GSX wurde gezielt für die Anforderungen moderner pharmazeutischer Produktions- und Entwicklungsprozesse konzipiert und unterstützt Anwendungen von der frühen Entwicklung bis zur kommerziellen Herstellung. Der Sprühtrockner folgt einem klaren und reproduzierbaren Scale-up-Ansatz, ermöglicht eine präzise Kontrolle zentraler Partikel- und Produkteigenschaften und eignet sich für ein breites Spektrum pharmazeutischer Anwendungen. Die GSX-Systemfamilie deckt verschiedene Größen und Anwendungen ab und gewährleistet dabei konsistente Prozessparameter und Produktqualität. www.glatt.com

Entstauber

Rubrik: Produkte

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 175 (2026))


Die neuen DUSTOMAT DRY S-Modelle von ESTA Apparatebau sorgen für eine zuverlässige Stauberfassung, hohe Prozesssicherheit und saubere Luft. In der Pharmaindustrie entstehen bei Dosier-, Misch- und Umfüllprozessen Stäube, die sicher abgesaugt und gefiltert werden müssen. Mit der Baugröße „S“ erweitert der Hersteller von Absaugtechnik seine DUSTOMAT DRY-Serie um wirtschaftliche Einstiegsmodelle. Die Entstauber sind für geringe Staubmengen bei Luftvolumenströmen von 1 600 m 3 /h bis 2 900 m 3 /h ausgelegt und eignen sich für Einzelarbeitsplätze sowie Fertigungsbereiche mit bis zu 3 Absaugstellen. Das modulare Gerätedesign erlaubt eine anwendungsspezifische Konfiguration der Filtertechnik. Je nach gewähltem Filterpaket erreichen die DUSTOMAT DRY-Geräte nach Herstellerangaben einen Abscheidegrad von bis zu 99,995 %. www.esta.com ...

RFID-Scanner

Rubrik: Produkte

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 175 (2026))


Bluebird, ein Unternehmen von TSC Auto ID, hat den Mobile Computer S10 RFID mit integriertem UHF-RFID-Reader entwickelt, um die Datenerfassung und Echtzeittransparenz in anspruchsvollen Bereichen wie Logistik, Bestandsverwaltung und Asset-Tracking zu optimieren. Sein E710 RFID-Chip ermöglicht, über 1 300 RFID-Tags pro Sekunde aus Entfernungen von 13 m und mehr präzise auszulesen. Die Sendeleistung von bis zu 30 Dezibel-Milliwatt (dBm) sorgt in Kombination mit einer hohen Empfangssensitivität für eine zuverlässige RFID-Performance, auch in anspruchsvollen Umgebungen. Hinzu kommt eine integrierte 1D- und 2D-Barcodelesefunktion. So können Anwender bestehende Prozesse durch eine vielseitige Einzelscan-Lösung ersetzen und ihre Betriebsabläufe noch effizienter gestalten. www.tscprinters.com

From Solid to Liquid Dosage Forms: Drug Development

Rubrik: Produkte

(Treffer aus Tech4Pharma, Nr. 3, Seite 175 (2026))


HWI is a trusted partner in pharmaceutical development, supporting customers from early formulation design to clinical and commercial manufacturing. As a CDMO, HWI develops and manufactures solid, semi-solid and liquid dosage forms for small and large molecules. The expertise includes oral, parenteral, nasal and topical administrations, supported by state-of-the-art analytical method development and testing throughout the formulation lifecycle. Using advanced technologies, HWI is able to develop complex formulations like micro- and nanosuspensions, lyophilized powders as well as perform high-throughput screening. As an end-to-end service provider, HWI supports the entire pharmaceutical value chain for both small- and large-molecule products. www.hwi-group.de