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  1. Dermapharm schluckt Allergopharma

    21.02.2020
    Dermapharm bedient sich bei Merck und übernimmt den auf Therapeutika zur Desensibilisierung bei Allergien spezialisierten Hersteller Allergopharma. Der Vertrag wurde heute unterschrieben, mit einem Abschluss der Transaktion rechnet Dermapharm bis Ende des zweiten Quartals. / Dermapharm ist weiterhin auf Wachstumskurs. Mit der Merck-Tochter Allergopharma kauft sich der Generikahersteller Spezialwissen und -marken hinzu: Das Unternehmen ist auf die subkutane Hyposensibilisierung spezialisiert und bietet eine breite Palette hochdosierter, hypoallergener Präparate, sogenannte Allergoide, an. Außerdem umfasst das Portfolio eine große Auswahl an Allergenen zur Diagnostik. Die Produkte der Allergopharma sind in 18 Ländern erhältlich. Der Vertrieb im Ausland erfolgt entweder über eigene Teams oder externe Partner. (...)
  2. Veränderter TBC-Impfstoff gegen Blasenkrebs

    20.02.2020
    Therapie mit VPM1002 hat in klinischer Studie ein Wiederauftreten der Tumore bewirkt Forscher des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie http://www.mpiib-berlin.mpg.de haben den TBC-Impfstoff BCG genetisch so verändert, dass er nicht nur besser vor TBC schützt, sondern auch gegen Blasenkrebs wirkt. Im Zuge einer klinischen Studie mit Blasenkrebspatienten verhinderte bei fast der Hälfte der Patienten, die zuvor nicht auf die BCG-Therapie ansprachen, eine Therapie mit VPM1002 ein Wiederauftreten der Tumore. (...)
  3. USA: Immer weniger Männer erleiden Herzinfarkt

    20.02.2020
    Insgesamt fast 50 Prozent weniger Erkrankungen - Frauen sind nach wie vor stärker betroffen / Akute Myokardinfarkte bei Männern und Frauen werden weniger. Laut einer Studie von Kaiser Permanente http://healthy.kaiserpermanente.org zu geschlechterspezifischen Trends hat sich der Rückgang bei Frauen jedoch verlangsamt. Zwischen den Jahren 2000 und 2014 konnte bei Männern und Frauen ein steter Rückgang beobachtet werden. In den letzten fünf Jahren veränderte sich dieser Trend jedoch bei Frauen. (...)
  4. Der Medtech Pitch Day präsentierte lebensrettende Innovationen aus der Medizintechnik

    20.02.2020
    Insgesamt 14 Start-ups aus dem Bereich der Medizintechnik präsentierten am 19. Februar 2020 auf dem 6. MedTech Pitch Day ihre Ideen, Projekte und Produkte einem internationalen Fachpublikum. Im Fokus standen digitale Innovationen und neue Behandlungsmethoden, die lebensrettende Verbesserungen bei der medizinischen Versorgung bewirken können. Initiatoren der Veranstaltungen waren die B. Braun-Stiftung, der High-Tech Gründerfonds, der Health Innovation Port (HIP), die Techniker Krankenkasse (TK) und Dräger. „Wichtigstes Ziel der Veranstaltung war es, Gründerinnen und Gründer mit potenziellen Investoren und Entscheidern führender Medizintechnik-Unternehmen zu vernetzen,“ erklärt Dr. Anke Caßing, Investment Managerin des High-Tech Gründerfonds. (...)

Branchenpartner

  • PSE - Pharma Solutions Europe
  • Chemgineering
  • Testo Industrial Services GmbH
  • PTS Training Service
  • Arvato
  • Fette
  • Letzner

Top Downloads

  1. Beitrag aus der Ausgabe 1/2020 der Zeitschrift pharmind

    Anregungen für die Praxis – Teil 1: Grundprinzipien

    Ralf Gengenbach · gempex GmbH, Karlsruhe

    Bevor auf konkrete Umsetzungsvorschläge mit Musterbeispielen eingegangen wird, soll in diesem ersten Teil einer geplanten 4-teiligen Beitragsserie ein Grundverständnis zum Thema Qualifizierung und zur generellen Vorgehensweise geschaffen werden. Dies ist umso wichtiger, als sich heute die Fachwelt immer mehr in Diskussionen um Begrifflichkeiten verliert, anstelle sich auf die notwendigen Inhalte und Ziele zu konzentrieren. Es scheint mitunter (...)

  2. Beitrag aus der Ausgabe 1/2020 der Zeitschrift pharmind

    Bendlin • Rouging

    Dr. Herbert Bendlin · Technisches Sachverständigenbüro Dr. Bendlin, Ransbach-Baumbach

    Rouging ist ein Oberflächenphänomen, das in Wasseraufbereitungsanlagen häufig auftritt. Mäßiges Rouging hat keinen nachteiligen Einfluss auf die Wasserqualität, dennoch sollten geeignete Überwachungsmaßnahmen etabliert werden. Zur Entfernung von Rougebelägen stehen verschiedene chemische und elektrochemische Verfahren zur Auswahl.Dr. Herbert BendlinTechnisches SachverständigenbüroGothaer Str. 1456235 Ransbach-Baumbach (Germany)e-mail: (...)

  3. Beitrag aus der Ausgabe 1/2020 der Zeitschrift pharmind

    Teil 10: Update Topika

    Prof. Dr. Markus Veit · ALPHATOPCS GmbH, Kaufering

    Nach längerer Pause erscheint nun wieder ein Beitrag in dieser Rubrik. Der Umzug der EMA macht sich auch beim Revisionsprozess bestehender Vorgaben sowie bei der Erarbeitung neuer Leitlinien bemerkbar. Die meisten Expertengruppen haben ihre Arbeit ausgesetzt oder tagen nur noch in größeren Abständen. Es gibt nur wenige Bereiche, in denen sich seit Anfang 2019 noch etwas bewegt hat.Das ist einmal der Bereich der Herstellung steriler Arzneimittel (...)

Top Themen

  1. Beitrag aus der Ausgabe 1/2020 der Zeitschrift pharmind

    Möglichkeiten des Produktschutzes über das Primärpackmittel

    Am Beispiel von Schraubverschlüssen

    Clemens Börner · KISICO Kirchner, Simon & Co. GmbH, Oestrich-Winkel

    Schraubverschlüsse sind komplexe Verpackungskomponenten, die in vielseitigen Varianten in pharmazeutischen Verpackungen zum Einsatz kommen. Die Kunststoffe, aus denen die meisten Schraubverschlüsse gefertigt werden, erlauben eine sehr hohe Flexibilität bei der Individualisierung, im Gegensatz zu anderen Werkstoffen. So können z. B. durch individualisierte Lösungen hochpreisige Medikamente optimal vor Fälschern geschützt werden. Zudem kann (...)

  1. Beitrag aus der Ausgabe 1/2020 der Zeitschrift TechnoPharm

    Serialisierungssoftware – light, aber effizient

    Framework für eine gesetzeskonforme Serialisierung im Pharmabereich weltweit für den Low-Budget-Bedarf

    Jürgen Höfling · freier Journalist, München und Thomas Pieper · HED GmbH Haftetikettendruck, Bietigheim-Bissingen

    Eine unverwechselbare individuelle Kennzeichnung für Arzneimittelpackungen, die auf Unregelmäßigkeiten und Fälschungen bei einer Packung hinweisen kann, ist mittlerweile weltweit Standard. Die formalen Ausprägungen unterscheiden sich zwar in den einzelnen Weltregionen, das generelle Prinzip ist aber gleich. In der EU und einigen weiteren europäischen Ländern (Schweiz, Norwegen usw.) wird diese individuelle Kennzeichnung (Serialisierung) durch (...)

Vorschau (Änderungen vorbehalten)

  1. Medizinischer Cannabis in Deutschland / Eine Momentaufnahme
    Beitrag aus der nächsten Ausgabe 2/2020 der Zeitschrift pharmind
    (erscheint am 28. Feb. 2020)

    Medizinischer Cannabis in Deutschland / Eine Momentaufnahme

    Ein von der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Nov. 2019 veranstaltetes Symposium (Medizinischer Cannabis – Eine regulatorische Herausforderung (Symposium des Instituts für Pharmazeutische Biologie), 12.–13. Nov. 2019, Frankfurt/M) möchten die Autoren zum Anlass nehmen, mit diesem Beitrag einen Überblick zu verschiedenen Aspekten im Kontext der Gewinnung, der Abgabe und des Verkehrs von Cannabisblüten und daraus hergestellten Zubereitungen zu geben. Dabei wird auch eine Reihe von Aspekten aufgegriffen, die im Rahmen des Symposiums diskutiert und von den Vortragenden beleuchtet wurden. Zusätzlich werden die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zum Anbau, Import und der Verkehrsfähigkeit, die qualitätssichernden Maßnahmen bei Gewinnung von medizinischem Cannabis, die Anforderungen an die Qualitätskontrolle und Stabilitätsprüfungen sowie die Perspektiven von Cannabisblüten als Rezeptur- und Defekturarzneimittel umfassend behandelt. Schließlich wird auch das Spannungsfeld beleuchtet, das sich für Cannabisprodukte ergibt, die als Nicht-Arzneimittel in Deutschland nicht selten illegal vermarktet werden.

  1. Damit beim Abfüllen nichts klumpt / Modulares und kompaktes Filtern, Entfeuchten und Konditionieren bei Abfüll- und Verpackungsprozessen in der Pharmaindustrie
    Beitrag aus der nächsten Ausgabe 2/2020 der Zeitschrift TechnoPharm
    (erscheint am 20. Apr. 2020)

    Damit beim Abfüllen nichts klumpt / Modulares und kompaktes Filtern, Entfeuchten und Konditionieren bei Abfüll- und Verpackungsprozessen in der Pharmaindustrie

    Bestimmte Prozesse in der Herstellung und Verarbeitung pharmazeutischer Produkte, etwa anspruchsvolles Verpacken und Abfüllen, bedürfen einer sehr geringen Luftfeuchte. Beim Abfüllen von festen oder auch flüssigen Wirkstoffen oder beidem in Kombination bis zum Verschließen von Ampullen oder Injektionsflaschen wird zudem besonderes Augenmerk auf eine sterile Umgebung gelegt. Besonders kritisch sind pulverförmige Wirkstoffe, v. a., wenn sie gut wasserlöslich (hydrophil) oder sogar sehr gut wasserlöslich (superhydrophil) sind. Um eine möglichst trockene Prozessluft zu erzeugen, reichen in den meisten Fällen konventionelle Methoden zur Trocknung der Luft wie die einfache Kondensation des Wasserdampfes an Kühlregistern bzw. Wärmetauschern nicht mehr aus. Um den Restfeuchtegehalt der Luft auf ein Minimum zu reduzieren, sind sog. sorptive Prozesse (Adsorption und Desorption) notwendig. Als besonders wirkungsvoll hat sich der Einsatz von Rotations-Adsorptionsentfeuchtern erwiesen. Dabei wird der feuchte Luftstrom durch einen Teilbereich eines langsam rotierenden, wabenförmigen, mit Adsorptionsmittel beschichteten Sorptionsrad geleitet und darin getrocknet.