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Alle Beiträge der Ausgabe 10 / 2014 der Zeitschrift pharmind

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Entzauberter Report

Rubrik: Aspekte

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1507 (2014))

Postina T


Herbstzeit ist AVR-Zeit. Seit drei Jahrzehnten präsentieren die Autoren des „Arzneiverordnungs-Reports“ (AVR) im September ihre aktuelle Bewertung des deutschen Arzneimittelmarktes. Und ihre Botschaft ist seit Jahren weitgehend unverändert. Herausgeber Professor Dr. Ulrich Schwabe formulierte sie diesmal so: „Eine nach wie vor überzogene Preispolitik der Arzneimittelindustrie belastet die Patienten mit überhöhten Preisen“ . Nur eines variiert immer: Das Einsparpotenzial. Es steigt von Jahr zu Jahr, diesmal – in der 30. Ausgabe – auf knapp fünf Mrd. Euro. Wie die Autoren auf solche Werte kommen, dafür hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) eine Reihe von Anhaltspunkten gefunden: „ Zwei mal drei ...

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Kooperation von Industrie und Universitäten in der klinischen Forschung

Rubrik: Streiflichter

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1509 (2014))

Sträter B


Pharmazeutische Unternehmen kooperieren in der klinischen Forschung mit Universitäten in der Europäischen Union und in hohem Umfang auch in Deutschland. Es finden sich zwei typische Formen, nämlich die von Unternehmen gesponserten, eigenen klinischen Prüfungen, die in der Regel durchgeführt werden, um eine Zulassung in europäischen und weltweiten Zulassungsverfahren zu erhalten. Aber die Universitäten führen auch klinische Prüfungen mit Arzneimitteln durch, um im Rahmen der sog. Versorgungsforschung eigenverantwortlich weitere Erkenntnisse über den Nutzen und die Anwendung von Arzneimitteln zu gewinnen, nicht selten im sog. Off-Label-Use, der von der Zulassung nicht abgedeckt ist. Grundlage der Kooperation sind Forschungsverträge, die im Detail die ...

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Aktuelle Daten zum GKV-Arzneimittelmarkt in Deutschland

Rubrik: Aktuelles

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1512 (2014))


Einsparungen der gesetzlichen Krankenversicherung durch Zwangsabschläge bei Herstellern und Apotheken belaufen sich für Arzneimittel und Impfstoffe im Zeitraum Januar bis Juli 2014 auf 1,6 Mrd. Euro Herstellerzwangsabschläge für die GKV sinken in den ersten sieben Monaten 2014 um 38 % Apothekennachlässe steigen nur wenig (+2 %) Einsparungen der Privatassekuranzen sinken um 31 %, da Hersteller auch diesen Nachlässe zu gewähren haben Wesentlich mitbedingt sind die gesunkenen Volumina bei Herstellerrabatten durch die Absenkung der Abschläge für patentgeschützte, festbetragsfreie Präparate (im ersten Quartal d. J. 6 %, seit April 7 %, gegenüber 16 % im Vorjahr) In den ersten sieben Monaten geht der Absatz nach der Menge abgegebener ...

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Omega Pharma Deutschland

Rubrik: In Wort und Bild

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1515 (2014))


Stephan Tomat wurde neuer Geschäftsführer des OTC-Herstellers Omega Pharma Deutschland – vormals die Deutsche Chefaro – und löste damit Martin Lisker ab. Dieser war seit 2012 Geschäftsführer, verlegte u. a. den Firmensitz zum ehemaligen GSK-Produktionsstandort nach Herrenberg und verließ das Unternehmen Anfang Juli 2014. Die Deutsche Chefaro wurde 1972 als Tochter der Akzo Nobel gegründet und 2001 vom belgischen OTC-Hersteller Omega Pharma übernommen. Seit Juni 2014 firmiert das Unternehmen als Omega Pharma Deutschland. Tomat, der seine Karriere 1991 beim US-amerikanischen Lebensmittelkonzern Kraft-Foods begann, führte das Omega-Geschäft in Deutschland als General Manager bereits seit April und wurde nun Geschäftsführer der Vertriebsgesellschaft. Er ...

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Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Rubrik: In Wort und Bild

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1515 (2014))


Dr. Matthias Suermondt ist neuer Geschäftsführer Medizin und Gesundheitspolitik der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Er tritt die Nachfolge von Dr. Heinz Riederer an, der Ende Juli 2014 in den Ruhestand gegangen ist. Dr. Suermondt, der bisher die Position des Vice President Public Affairs und Access innehatte, war bis Ende 2013 als Leiter der Division Onkologie Europa in Paris tätig und von dort bereits Anfang 2014 zurückgekehrt, um sich sukzessive in die neue Aufgabe einzuarbeiten. Er wird in Zukunft an Stefan Oelrich, Geschäftsführer Commercial Operations Deutschland, Schweiz, Österreich, berichten. Suermondt ist Arzt und hat nach einer kaufmännischen Ausbildung und dem Studium seine ...

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Merck Serono

Rubrik: In Wort und Bild

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1515 (2014))


Merck Serono, die biopharmazeutische Sparte von Merck, hat Dr. Luciano Rossetti mit Wirkung zum 21. Juli 2014 zum Executive Vice President und weltweiten Leiter Forschung und Entwicklung ernannt. In seiner letzten Position war der aus Italien stammende Dr. Luciano Rossetti Senior Vice President Late Stage Development bei Merck Sharp & Dohme (MSD). In dieser Funktion verantwortete er die gesamte klinische Entwicklung von Phase II bis Phase V über alle therapeutischen Fachgebiete hinweg. Rossetti hat bei MSD die Ausgestaltung und Umsetzung der Entwicklungsstrategie für einige potenziell bahnbrechende Präparate wie Anti-PD-1 maßgeblich mitgeprägt. Außerdem hat er den Bereich der klinischen Genetik umstrukturiert, um ...

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Actavis Deutschland

Rubrik: In Wort und Bild

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1515 (2014))


Dr. Martin Schwarz ist zum neuen Geschäftsführer der Actavis Deutschland GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der Aurobindo Pharma Ltd., ernannt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Kalman Petro an, der das Unternehmen bisher leitete. Schwarz wird an Petro, der Mitgeschäftsführer bleibt, in dessen Funktion als Vice President South West Europe berichten. Schwarz startete seine berufliche Laufbahn als Berater bei der Boston Consulting Group. Er verfügt über zehn Jahre Erfahrung in der Pharmabranche in verschiedenen Führungspositionen in Österreich und Deutschland, u. a. als Head of Division Business Planning & Analysis bei Sandoz International und Leiter Controlling sowie Mitglied der erweiterten ...

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GHIT-Stipendium

Rubrik: In Wort und Bild

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1515 (2014))


Wie im März bekannt wurde, hat das im Juli 2012 gegründete Pediatric Praziquantel Consortium ein Forschungsstipendium des japanischen Global Health Innovative Technology (GHIT) Fund in Höhe von 1,86 Mio. US-Dollar erhalten. Das Stipendium unterstützt das klinische Forschungsprogramm der Non-Profit-Organisation zur Entwicklung und Registrierung einer neuen pädiatrischen Formulierung für die Behandlung von Schistosomiasis im Vorschulalter sowie bei Kleinkindern und Säuglingen. Die bisherige Standardmedikation in Tablettenform ist für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren geeignet. Eine effektive Behandlung jüngerer Kinder mit Schistosomiasis wird durch fehlende klinische Daten sowie Schluckbeschwerden aufgrund der Größe und des bitteren Geschmacks gehemmt.

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Projektförderung durch Novartis-Stiftung

Rubrik: In Wort und Bild

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1515 (2014))


Das Kuratorium der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung hat entschieden, das Forschungsprojekt von Dr. Marta Rizzi zu unterstützen, das sich mit der Erforschung von Autoimmunerkrankungen befasst. Die Projektförderung läuft über drei Jahre und ist mit 100 000 Euro dotiert. Dr. Marta Rizzi vom „Centrum für chronische Immundefizienz“ am Universitätsklinikum Freiburg untersucht, ob das Immunsystem bei bestimmten Autoimmunerkrankungen vorzeitig altert und die Patienten an einem „latenten Immundefekt“ leiden. Sie beleuchtet zusammen mit Jens Thiel und Nils Vehhoff von der „Abteilung für Rheumatologie und klinische Immunologie“ die Körperabwehr von Patienten mit sogenannten ANCA-assoziierten Vaskulitiden (AAV). Im Zuge eines autoimmunologischen Prozesses attackiert das Immunsystem ...

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Aktuelles aus G-BA und IQWiG

Rubrik: Gesundheitswesen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1520 (2014))

Lietz C | Wilken M


Beschluss vom 17. März 2014 zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) in Anlage IX (Festbetragsgruppenbildung), hier: Montelukast, Gruppe 1, in Stufe 1 – veröffentlicht im BAnz AT 02. September 2014 B2 Beschluss vom 19. Juni 2014 zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) in Anlage VII (aut-idem), hier: Ergänzung neuer Gruppen austauschbarer Darreichungsformen mit den Wirkstoffen Irbesartan und Telmisartan (Filmtabletten/Tabletten) – veröffentlicht im BAnz AT 04. September 2014 B1 Beschluss vom 19. Juni 2014 zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) in Teil B der Anlage VI (nicht verordnungsfähiger Off-Label-Use), hier: Venlafaxin bei neuropathischen Schmerzen – veröffentlicht im BAnz AT 09. September 2014 B2 Beschluss ...

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Fast 35 Jahre Stufenplanverfahren in Deutschland

Rubrik: Arzneimittelwesen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1524 (2014))

Ernst M | Thiele A | Kroth E


Nationale Stufenplanverfahren auf Basis der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Stufenplan werden seit 1980 durchgeführt. In einem ersten Beitrag 1) in dieser Reihe wurden das Verfahren als solches sowie wichtige Beispiele aus der Anfangszeit berichtet. In diesem zweiten Beitrag liegt der Schwerpunkt auf Beispielen aus der Hochphase der rein national ausgerichteten Stufenplanverfahren. Weitere Artikel zum Thema Stufenplanverfahren in Deutschland werden in den nächsten Monaten in dieser Zeitschrift folgen.

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Praxiserfahrungen zum Monitoring nicht-interventioneller Studien (NIS)

Rubrik: Arzneimittelwesen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1530 (2014))

Gutmann M


Nicht-interventionelle Studien (NIS) und Anwendungsbeobachtungen (AWB) liefern im Nachzulassungsbereich praxisnahe Daten klinischer Routinebehandlungen, sind aber aufgrund von Zweifeln an der Datenqualität umstritten. Stichprobenartig durchgeführte NIS-Monitorings als Vor-Ort-Datenabgleich zwischen den im Dokumentationsbogen (Case Report Form, CRF) der Studie angegebenen Daten und der Patientenakte des Arztes in ausgewählten Zentren sollen die Datenqualität verbessern. Praxiserfahrungen aus der Durchführung von NIS-Monitorings zeigen charakteristische Schwachpunkte nicht-interventioneller Studien – z. B. unvollständige Dokumentationen unerwünschter Ereignisse oder unzureichende Kontrollen der Qualität der von einer Assistenz eingegebenen Daten durch die verantwortlichen Ärzte. Auf der Basis dieser Erkenntnisse ermöglichen NIS-Monitorings Empfehlungen zur Qualitätsverbesserung, die sich vor allem auf eine ausführliche ...

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Galenische Formulierungen für Kinderarzneimittel aus regulatorischer Sicht

Rubrik: Arzneimittelwesen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1536 (2014))

Eckstein N | Beresan O | Hirsch R | Flügel M


Die Forderung der Pediatric Regulation, alle Altersgruppen der pädiatrischen Population in der Arzneimittelentwicklung zu berücksichtigen, führt zu einem drastischen Anstieg der Anforderungen in einem Entwicklungsprogramm. Hier sollen die besonderen Aspekte galenischer Formulierungen zur Anwendung bei Kindern unter Berücksichtigung der regulatorischen Rahmenbedingungen beleuchtet werden.

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Pflanzliche Arzneimittel

Rubrik: Arzneimittelwesen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1541 (2014))

Beer A | Schilcher H | Loew D


Pflanzliche Arzneimittel werden in der ärztlichen Praxis ähnlich chemisch definierten Arzneimitteln bei verschiedenen Indikationen eingesetzt. Sie unterliegen gleichen legislativen Zulassungsanforderungen wie Synthetika. Durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) vom 1.1.2004, § 34 Abs. S. 1 SGB V und die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über die Verordnung von Arzneimittel in der vertragsärztlichen Praxis (BAnz Nr. 49 a vom 31.3.2009) werden bis auf vier Ausnahmen nicht verschreibungspflichtige Phytopharmaka von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht mehr erstattet und müssen vom Patienten bezahlt werden. Der Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren (ZAEN) hatte Ende 2004 – ohne Erfolg – eine Erweiterung der Ausnahme-Verordnungsliste um zehn praxisrelevante Indikationen mit bewährten Fertigarzneimitteln ...

Dr. Norbert Ettner
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IP Strategies in the Generics and Pharmaceutical Industries

Rubrik: Fachthemen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1548 (2014))

Ettner N | Meyer E


IP-Strategien der Generika- und Pharmaindustrie / Zwischen Life Cycle Management von Markenprodukten und innovativen Generika

Karl-Heinz Dörhage
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Web-Shops für den Pharma-Außendienst

Rubrik: Fachthemen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1554 (2014))

Dörhage K | Niewisch T | Jung U


Veränderte Rahmenbedingungen und der Einsatz digitaler Kommunikationskanäle haben auch Auswirkungen auf das Profil des Pharma-Außendienstes. In diesem Beitrag wird ein innovatives Konzept zur Installation von Web-Shops als IT-unterstütztes Assistenzsystem für Marketing und Vertrieb vorgestellt. Intelligente Software im Zusammenspiel mit leistungsfähiger Logistik charakterisiert ein Outsourcing-Modell auf der Basis eines kundenspezifischen Web-Shops zur effizienten Steuerung der Sales Force.

Stefan Münch
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Automatisiertes Testen von Software im GxP-Umfeld

Rubrik: GMP / GLP / GCP

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1560 (2014))

Münch S


Lässt sich automatisiertes Testen auch im regulierten GxP-Umfeld einsetzen? Worauf ist zu achten und wie sollte vorgegangen werden, um zu einem validierten System zu gelangen? Der vorliegende Artikel führt kurz in die Thematik ein und betrachtet dabei Stärken und Schwächen, bevorzugte Einsatzgebiete und Besonderheiten der Testautomatisierung. Der Zusammenhang von Prozessen und Werkzeugen wird erläutert und die wichtigsten Anforderungen an ein Werkzeug dargelegt. Schließlich wird in Anlehnung an den aktuellen Gute-Praxis-Leitfaden „Ein risikobasierter Ansatz zum Test von GxP-Systemen“ gezeigt, wie Werkzeuge in acht Schritten ausgewählt und bewertet werden können, um ihre Eignung nachzuweisen.

Dr. Dorothee Jäger
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Ausführungen zur mikrobiologischen Eignungsprüfung nach Arzneibuch

Rubrik: GMP / GLP / GCP

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1568 (2014))

Jäger D


Auch Arzneibuchmethoden, die von vornherein als valide gelten, müssen gegebenenfalls auf ihre Eignung geprüft werden. Diese Eignungsprüfungen erfolgen produktspezifisch und erfordern im Vorfeld einige Überlegungen, um den Vorgaben der Arzneibücher gerecht zu werden. Dabei ist es nicht immer einfach, Anforderungen und Realität in Einklang zu bringen. Das Arzneibuch bietet Lösungsansätze, die Ausführung der Prüfung liegt dann letztendlich in der Verantwortung des Anwenders. Dabei ist stets im Auge zu behalten, dass das Arzneibuch die Schiedsmethode beschreibt, die im Streitfall die Rechtsgrundlage darstellt.

Susanne Weber-Mangal
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Outsourcing der Pharmakovigilanzaufgaben aus Sicht eines kleinen, forschenden Unternehmens

Rubrik: europharm®

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1574 (2014))

Henke F | Weber-Mangal S


Für kleine Pharma-Unternehmen, die klinische Prüfungen durchführen, aber noch keine Zulassung haben, d. h. nicht selbst Zulassungsinhaber (MAH) sind, ist es eine besondere Herausforderung, ihre Pharmakovigilanzaufgaben während der Phase der Durchführung der klinischen Prüfungen wahrzunehmen. Hiermit können externe Provider (EPPV, External Provider Pharmacovigilance) für die Pharmakovigilanz vertraglich beauftragt werden. Sofern das Pharma-Unternehmen alle Pharmakovigilanz-Aufgaben an einen EPPV delegiert, braucht es drei grundlegende SOPs, durch die die Auswahl des EPPV sowie die Zusammenarbeit und Verantwortungsabgrenzung zwischen dem Pharma-Unternehmen und dem EPPV definiert sind. Besondere Sorgfalt sollte hierbei auf die Ausgestaltung von zeitkritischen Prozessen gelegt werden, vor allem in Bezug auf das Berichtswesen ...

Dr. Matthias Hoffmann
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Compliance-Management in der Pharmakovigilanz

Rubrik: europharm®

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1580 (2014))

Hoffmann M | Schlüssel A | Hildebrandt W


Mit dem Wandel der regulatorischen Anforderungen in den letzten Jahren hat Compliance-Management in der Pharmakovigilanz zunehmend an Bedeutung gewonnen. Unter Compliance-Management versteht man die Gesamtheit der Maßnahmen und Prozesse, um Verstöße gegen Regeln, wie zum Beispiel Gesetze, Normen und unternehmensinterne Leitlinien rechtzeitig zu erkennen und zu verhindern. Zulassungsinhaber sind dazu verpflichtet, Compliance-Management als Bestandteil des Qualitätsmanagements in der Pharmakovigilanz zu etablieren. Gleichzeitig können Unternehmen diese Verfahren im Sinne der Patientensicherheit als effektives Werkzeug nutzen, um Maßnahmen zur Verbesserung des Pharmakovigilanzsystems früher umzusetzen sowie Prozess- und mögliche Schadenersatzkosten zu reduzieren. Voraussetzung für die Umsetzung eines solchen Compliance Management Systems ist das ...

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Signal-Management

Rubrik: europharm®

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1586 (2014))

Geldmeyer-Hilt K | Ebeling L


Bereits 2010 haben das Europäische Parlament und der Rat die kontinuierliche Nutzen-Risiko-Analyse von Arzneimitteln in der Richtlinie 2010/84/EU als Schlüsselelement eines Pharmakovigilanz (PV)-Systems festgelegt. Daraus ergibt sich für den Zulassungsinhaber und die QPPV die Pflicht sicherzustellen, dass aktuelle Daten zum Nutzen-Risiko-Verhältnis den zuständigen Behörden jederzeit vorgelegt werden können. Da Signale sich nicht nur aus Spontanfällen, sondern gerade für schon länger im Markt befindliche Substanzen aus der wissenschaftlich-medizinischen Literatur ergeben, ist ein gut organisierter Prozess zur Handhabung dieser Informationen aus unterschiedlichen Quellen, die auch Informationen von Zulassungsbehörden und eigene Studiendaten umfassen, unerlässlich. Dieser muss in Bezug auf die „Guideline on good ...

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Aktivitäten von CHMP und CMDh

Rubrik: europharm®

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1595 (2014))

Throm S


Bei der Sitzung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) vom 22. bis 25. Sept. 2014 bei der europäischen Arzneimittelagentur EMA in London wurden folgende Ergebnisse erzielt: Der CHMP verabschiedete: neun Zulassungsempfehlungen inkl. Pharmakovigilanzplänen für folgende Medikamente mit neuem Wirkstoff bzw. neuer Wirkstoffkombination: Cyramza® (Ramucirumab) Konzentrat für Infusionslösung, ein Orphan-Medikament von Eli Lilly zur Behandlung Erwachsener mit fortgeschrittenem Magenkrebs oder gastro-ösophagealen Adenokarzinomen nach einer Platin- und Fluorpyrimidin-Chemotherapie. Ramucirumab bindet spezifisch an den VEGF-Rezeptor 2 und blockiert die Angiogenese. Der Nutzen von Cyramza besteht in der Verbesserung des Überlebens im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie bzw. zu Placebo. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Fatigue/Asthenie, Neutropenien, ...

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Aktivitäten des COMP

Rubrik: europharm®

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1602 (2014))

Throm S


Vom 2. bis 4. September 2014 fand bei der europäischen Arzneimittelagentur EMA in London die 159. Sitzung des Ausschusses für Arzneimittel gegen seltene Krankheiten (Committee for Orphan Medicinal Products, COMP) statt. Dabei verabschiedete der Ausschuss: – 19 Empfehlungen für die Zuerkennung des Status „Arzneimittel gegen eine seltene Krankheit“ für folgende in Entwicklung befindliche Medikamente: (S)-2-(1-((6-Amino-5-cyanopyrimidin-4-yl)amino)ethyl)-4-oxo -3-phenyl-3,4-dihydropyrrol[2,1-f][1,2,4]triazin-5-carbonitr il zur Behandlung des Pemphigus; Almirall (S)-6-Hydroxy-2,5,7,8-tetramethyl-N-((R)-piperidin-3-yl)chr oman-2-carboxamid hydrochlorid zur Behandlung des Leigh-Syndroms; Khondrion Cannabidiol zur Behandlung des Drave-Syndroms; GW Pharma Kultivierte allogene limbale Hornhaut-Stammzellen zur Behandlung des Mangels an solchen Stammzellen; NHS National Services Scotland Trading as Scottish National Blood Transfusion Service Cysteamin ...

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Aktivitäten des PDCO

Rubrik: europharm®

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1605 (2014))

Throm S


Bei seiner Sitzung vom 10. bis 12. September 2014 bei der europäischen Zulassungsagentur EMA in London verabschiedete der Ausschuss für Kinderarzneimittel (PDCO): neun positive Voten zu pädiatrischen Prüfkonzepten (PIP) für folgende Präparate: Belimumab zur Behandlung des systemischen Lupus erythematosus; Glaxo Group Landiolol hydrochlorid zur Behandlung und zur Prävention von supraventrikulären Arrhythmien; AOP Orphan Pharmaceuticals (3S,11aR)-N-[(2,4-Difluorphenyl)methyl]-6-hydroxy-3-methyl- 5,7-dioxo-2,3,5,7,11,11a-hexahydro[1,3]oxazol[3,2-a]pyrido [1,2-d]pyrazin-8-carboxamid (GSK1265744) zur Behandlung von HIV-1-Infektionen; ViiV Healthcare 4-((2R,3S,4R,5S)-3-(3-Chlor-2-fluorphenyl)-4-(4-chlor-2-flu orphenyl)-4-cyano-5-neopentylpyrrolidin-2-carboxamido)-3-met hoxybenzolsäure (RO5503781) zur Behandlung von akuten myeloischen Leukämien, akuten lymphatischen Leukämien und malignen Neoplasmen, außer solchen des Nervensystems und des hämatopoetischen und Lymphgewebes; Roche Oraler Cholera-Impfstoff zur Prävention der Cholera; PaxVax Sotagliflozin zur Behandlung ...

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Aktivitäten des PRAC

Rubrik: europharm®

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1606 (2014))

Thurisch B | Sickmüller B


In den Meeting-Highlights weist der PRAC auf folgende Punkte hin: Der PRAC hat seine Nutzen-Risiko-Bewertung im Rahmen eines PSUR für Valdoxan/Thymanax (Agomelatin) abgeschlossen. Diese beiden identischen Arzneimittel werden zur Behandlung schwerer Depression bei erwachsenen Patienten angewendet. Als Teil der Bewertung untersuchte der PRAC kumulative Daten zu schweren Nebenwirkungen von Valdoxan/Thymanax auf die Leber und empfahl weitere Maßnahmen, um dieses Risiko zu minimieren – insbesondere bei besonders gefährdeten Patienten. Mit Hinblick auf Leberschäden empfahl der PRAC, durch Warnhinweise in den Produktinformationen noch stärker zu verdeutlichen, dass Leberfunktionstests vor und regelmäßig während der Behandlung durchzuführen sind. Da bei Patienten im Alter von ...

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Essentials aus dem Pharma- und Sozialrecht

Rubrik: Gesetz und Recht

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1609 (2014))

Bitter H | Ehlers A


Bereits im vergangenen Jahr (Pharm Ind. 2013; 75(10):1634-6) haben wir unter der Überschrift „Kooperationen der GKV zur Versorgung mit Online-Brillen als ‚Qualitätsbrillen‘“ in einem kurzen Überblick über diesbezügliche rechtliche Bestimmungen und Rechtsprechung berichtet. Seinerzeit haben wir darauf hingewiesen, dass die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nach § 11 Abs. 6 SGB V teilweise die Möglichkeit gesehen hat, den Versicherten Zuschüsse bei der Erstehung von Korrektionsbrillen zu gewähren. Paragraph 11 Abs. 6 Satz 1 SGB V ist bekanntlich mit dem Versorgungsstrukturgesetz mit Wirkung zum 01. Januar 2012 eingeführt worden. Insbesondere im Zusammenhang mit Online-Brillen hat diese Norm daraufhin die Rechtsprechung beschäftigt. In unserem vorhergehenden Beitrag sind wir ...

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BioTeSys: Digitale Analyse biologischer Daten

Rubrik: Unternehmensprofile

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1611 (2014))


Das neuartige Analyseverfahren A.B.O.S. ermöglicht die schnelle Erfassung, Klassifizierung und Bewertung von biologischen Eigenschaften oder Prozessen in komplexen Datenbeständen. In Kooperation mit dem Software-Entwickler Ars Nova entwickelte BioTeSys die anpassbare Software-Lösung. Durch selbstlernende Algorithmen werden differenzierte Schablonen zur Mustererkennung generiert. Umfangreiche Messdaten können dann auf Basis dieser identifizierten Schablonen ausgewertet werden. transkriptomische Daten metabolomische Daten massenspektrometrische Daten Impedanzdaten infrarotspektroskopische Daten klinische Daten transkriptomische Daten metabolomische Daten massenspektrometrische Daten Impedanzdaten infrarotspektroskopische Daten klinische Daten Das Verfahren unterscheidet sich hinsichtlich der Konzeption und Umsetzung von anderen am Markt erhältlichen Verfahren ...

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Bericht aus Europa

Rubrik: Ausland

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1614 (2014))

Blasius H


Merck, Darmstadt, plant, für 17,0 Mrd. US-Dollar (13,1 Mrd. Euro) Eigner des US-amerikanischen Laborausrüsters Sigma-Aldrich zu werden. Am 22. September 2014 informierten die beiden Konzerne über den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung. Merck will alle ausstehenden Anteile an Sigma Aldrich für 140 US-Dollar je Aktie in bar erwerben. Der Gesamtumsatz des auf diese Weise zusammengeführten Life-Science-Geschäfts würde sich nach Angaben von Merck auf Basis der Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2013 um 79 % auf 4,7 Mrd. Euro erhöhen und das EBITDA vor Sondereinflüssen mit 139 % auf 1,5 Mrd. Euro mehr als verdoppeln. Der Vollzug der Transaktion wird – vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen ...

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Innovationen aus Wissenschaft und Technik

Rubrik: Patentspiegel

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1619 (2014))

Cremer K


Originaltitel: Method for Coating Objects Stichwörter: Feste Arzneiformen, Tabletten, Kapseln, Überzüge, Herstellverfahren Zusammenfassung: A manufacturing process for forming and spray coating formed objects, such as pharmaceutical tablets, by spray coating during a dedusting process carried out after forming. The process optionally includes a drying step, which may be carried out using an infrared emitter. Hauptanspruch: Verfahren zum Beschichten von Objekten, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus komprimierten Tabletten, Caplets, Kernen für Gelcaps und harten und weichen Gelatinekapseln, umfassend die Schritte: Formgebung von Objekten, die der Kontamination durch Staub unterliegen; Anordnen der Objekte mit anhaftenden Staubpartikeln in einem perforierten Kanal ...

Dipl.-Ing. Roland Kleissendorf
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Packmittel

Rubrik: GMP-Aspekte in der Praxis

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1624 (2014))

Kleissendorf R


Die wichtigste Anforderung an die Verpackung eines Arzneimittels ist der Schutz des Produktes, damit die Einhaltung der spezifikationskonformen Ausgangsqualität über die gesamte Laufzeit sichergestellt werden kann. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die eindeutige Kennzeichnung im Sinne der Patientensicherheit. Hinzu kommen Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit und Arzneimittelsicherheit, wie z. B. Kindersicherung oder Originalitätsverschluss.

Dr. Elke Podpetschnig-Fopp
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Rahmenvorgaben zu beruflichen Kompetenzprofilen für Schlüsselpersonal

Rubrik: GMP-Expertenforum

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1630 (2014))

Podpetschnig-Fopp E


Der Terminus „Gold Standard“ wurde im Zusammenhang mit der Festlegung von Mitarbeiterqualifikationen im Jahr 2007 von der in Großbritannien ansässigen, Arbeitgeber-geführten Organisation Cogent geprägt. Der vorliegende Beitrag gibt einen kurzen Überblick zu den von dieser Organisation bisher erarbeiteten, fachübergreifenden Qualifikationsvorgaben, die sowohl national als auch international mittlerweile auch im Bereich der chemisch-pharmazeutischen Industrie eine zunehmend wachsende Akzeptanz erfahren.

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Praxisnahe Analytik und Hintergrundinformationen im Pharma-Alltag

Rubrik: Analytik

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1634 (2014))

Tawab M


An Literatur zur Optimierung von HPLC Methoden mangelt es in Fachbüchern nicht. Während allerdings der Fokus hierbei in erster Linie auf der Optimierung der HPLC Bedingungen liegt, geht der folgende Artikel auf die kritischen Aspekte ein und schlägt eine praxisgerechte Vorgehensweise für eine effiziente Methodenentwicklung vor.

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Analysemethoden der 2D-Gelelektrophorese (2-DE) für Proteine

Rubrik: Analytik

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1638 (2014))

Graack H


Zwei-dimensionale Protein-Gelelektrophorese (2-DE) ist nach wie vor, neben massenspektrometrischen Techniken, eine der Methoden der Wahl zur sichtbaren Auftrennung, Analyse und Kontrolle der Zusammensetzung komplexer Proteingemische [ 1 ]: Eine isoelektrische Fokussierung (1. Dimension: Trennung der Proteine nach isoelektrischem Punkt, IP) wird mit einer SDS-PAGE kombiniert (2. Dimension; Trennung der Proteine nach dem Molekulargewicht). Im Gegensatz zur „normalen“ Gelelektrophorese ist ein gesteigerter manueller Aufwand (s. u.) nötig, der diese Technologie nicht ganz trivial macht. Analysiert werden beispielsweise Proteome, also Gesamtproteingemische bestimmter Gewebe zu einem bestimmten Zeitpunkt/Zustand eines bestimmten Organismus, von Mensch, Tier, Pflanze, Pilz, Bakterium, oder Produktionen proteinogener Wirkstoffe oder Impfstoffe. 2-DE kann kombiniert ...

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Inspektion pharmazeutischer Produkte

Rubrik: Technik

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1646 (2014))

Schindler H


Über viele Jahre hinweg beschränkten sich die Verfahren zur 100 %-Inline-Inspektion pharmazeutischer Produkte hauptsächlich auf die „klassische“ Bildverarbeitung im sichtbaren Spektralbereich. Inzwischen bietet die technologische Entwicklung eine Vielzahl weiterer bildgebender und nicht-bildgebender Inspektionsverfahren an: hochsensitive und schnelle Elektronik, raffinierte Optik und hohe Leistungsfähigkeit moderner Rechner erlauben die Konzeption von Sensorsystemen, die bezüglich Qualität, Kapazität und Robustheit den hohen Anforderungen der Pharmaindustrie gewachsen sind. Sie ermöglichen Spektroskopie und Polarimetrie im Millisekundenbereich, hochaufgelöste Röntgenbilder bewegter Produkte und einiges mehr. Weiterhin erlaubt die technologische Entwicklung die Integration verschiedener bereits etablierter Technologien in ein und derselben Inspektionsmaschine.

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150 Jahre Gerresheimer – Vom Flaschenhersteller zum hochspezialisierten Pharmazulieferer

Rubrik: Partner der Industrie

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1654 (2014))


Am Anfang der 1860er-Jahre war Gerresheim ein verschlafenes Örtchen in der Nähe von Düsseldorf. Bezeichnenderweise heißt eine der heutigen Hauptstraßen der Gemeinde, die eigentlich ein Dorf ist, sich aber seit fast 500 Jahren Stadt nennen darf, damals noch „Viehstraße“. Aber es gibt an anderer Stelle, wo noch vor wenigen Jahren ein bei Regen schlammiger Pfad entlang führte, neuerdings eine „Bahnstraße“. Das macht den Unterschied. Zu dieser Auffassung kam auch der bremische Kaufmann Ferdinand Heye, der einen Ort suchte, um sich dort mit einer Glashütte niederzulassen. Nur unweit des alten Gerresheimer Ortskerns führt nämlich die erst zweieinhalb Jahrzehnte zuvor eröffnete neue ...

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Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2015

Rubrik: Partner der Industrie

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1655 (2014))


Die Paul-Martini-Stiftung schreibt den Paul-Martini-Preis für das Jahr 2015 international aus. Er ist mit 25 000 Euro dotiert und wird von der Paul-Martini-Stiftung, Berlin, anlässlich der jährlichen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin verliehen. Der Preis zeichnet hervorragende Forschungsleistungen in der Klinischen Pharmakologie aus. Hierzu gehören z. B. die Entwicklung neuer Arzneimittelanwendungen, die Identifizierung neuer Arzneimitteltargets und die Optimierung von Therapieschemata; dazu zählen aber auch die Entwicklung und Anwendung klinisch-pharmakologischer Methoden zur Beurteilung therapeutischer Maßnahmen sowie Therapiestudien und ihre sozioökonomischen Aspekte. Der Preis wurde zum Gedenken an den herausragenden Wissenschaftler und Arzt Prof. Paul Martini (Bonn) gestiftet, in Würdigung seiner besonderen ...

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Laser- Kennzeichnungssysteme

Rubrik: Produktinformationen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1656 (2014))


Videojet Technologies *) hat seine CO 2 -Laser-Kennzeichnungssysteme um die Modelle Videojet 3330 mit 30 Watt und Videojet 3130 mit 10 Watt erweitert. Die Systeme erzielen bei verschiedenen Kennzeichnungsgeschwindigkeiten eine gute Codequalität und eignen sich für eine Vielzahl von Trägermaterialien. Sie unterstützen einfache wie komplexe Codes und können problemlos in viele Anwendungen integriert werden. Mit dem Punktschriftmodus können Produkte lt. Herstellerangaben bis zu 32 % schneller gekennzeichnet werden als mit Vektorschriften. Um die Linienintegration zu erleichtern, werden innerhalb der CO 2 -Laserkennzeichnungsreihe über 20 000 Standardkonfigurationen angeboten, u. a. 21 Optionen für Kennzeichnungsfenster und drei verschiedene Laserwellenlängen. Eine luftgekühlte Laserquelle reduziert zusammen mit optimierten ...

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Einwegbeutel

Rubrik: Produktinformationen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1656 (2014))


Sartorius Stedim Biotech *) bringt eine vollständig neu entwickelte Familie der Einwegbeutel auf den Markt. Aufgrund ihres patentierten Polyethylenfilmes (PE) können die Flexsafe-Beutel in allen einwegbasierten Prozessschritten der Arzneimittelherstellung eingesetzt werden, sowohl in der Prozessentwicklung als auch im Upstream- und Downstreamprocessing. Die Beutel ermöglichen ein sehr gutes und reproduzierbares Zellwachstum, auch für empfindliche Zelllinien. Dank ihrer Stärke von 400 μm ist die PE-Folie besonders robust, wodurch die Einwegbeutel sehr stabil und flexibel sind. Dauerhafte Liefersicherheit ist lt. Unternehmensangaben garantiert. Zunächst werden Beutel für 1 – 200 l und kleine Beutel für Validierungszwecke auf den Markt gebracht. Beutel für Einweg-Bioreaktoren (50 – 2 000 l) und ...

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Pharmawasseranlagen

Rubrik: Produktinformationen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1656 (2014))


Das Osmotron Pro System von BWT *) für die Produktion von Pharmawasser kombiniert Vorbehandlung, Enthärtung, Filtration, Umkehrosmose und Vollentsalzung mittels des patentierten Septron EDI-Moduls in Kompaktbauweise auf einer Plattform. Mit dieser Verfahrenstechnik werden die gängigen Anforderungen von EP (für PW/HPW) und USP (für PW) sicher und zuverlässig eingehalten. Die standardisierte Ausführung hat eine Leistung von bis zu 10 000 Liter pro Stunde. Höhere Leistungen sind auf Kundenwunsch umsetzbar. Alle Bauteile und Probenahmestellen sind leicht zugänglich. Die Steuerung der Anlage erfolgt über AQU@VIEW Automatisationsprodukte. Als Basis für die Softwareerstellung dient eine Software-Modul-Bibliothek für Siemens und Rockwell-SPS-Systeme. Sie ist auf die speziellen ...

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Scanköpfe

Rubrik: Produktinformationen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1656 (2014))


Domino *) stellt seinen i-Tech 15 Scankopf aus dem CO 2 -Laser-Sortiment vor. Die gute Beschriftungsqualität ermöglicht Applikationen mit größerem Markierfeld, wie z. B. die Codierung innerhalb großer Rollenanwendungen. Das Markierfeld ist lt. Herstellerangaben um bis zu 40 % größer als bei bisher entwickelten Industrielasern. Es ist möglich, Stick Packs bzw. Beutel für getrocknete oder flüssige Substanzen zu codieren – sowohl vor dem Einfüllen des Produktes als auch danach. Durch das Aufbringen eines visuell lesbaren Codes und eines 2D Datamatrix-Codes werden auch die Serialisierungsvorschriften der EU Fälschungsrichtlinie 2011/62/EU erfüllt.

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Feuchtemesssensoren

Rubrik: Produktinformationen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1656 (2014))


Mit dem Feuchtemesssensor AMMS bietet ACO *) einen kompakten Sensor an, der für fast alle Schüttgüter, Granulate, Pulver, Mischungen, Pasten und Stoffe aus vielen Industriebereichen einsetzbar ist. Eine Mehrfachkalibrierung mit bis zu 10 Kalibrierpunkten direkt im Prozess ist mittels einer neuen Kalibriersoftware möglich. Der Messbereich und die Mittelwertbildung können über die Software angepasst werden. Die Messwertausgabe des Feuchtesensors erfolgt über ein analoges 4 bis 20mA Ausgangssignal. Die Messelektronik wurde in eine Edelstahlummantelung mit Keramikscheibe eingebettet.

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Datenlogger

Rubrik: Produktinformationen

(Treffer aus pharmind, Nr. 10, Seite 1656 (2014))


Mit dem LOG 32-TH erweitert die Dostmann electronic GmbH *) ihr Produktangebot von Datenloggern um ein kompaktes Messgerät zur Datenaufzeichnung von Temperatur und Feuchte bei Lagerung und Transport. Für die Auswertung wird der Datenlogger direkt in die USB-Schnittstelle des Computers eingesteckt, wo er automatisch eine PDF-Datei der letzten Messserie erzeugt. Es können bis zu 60 000 Datensätze aufgezeichnet werden. Der Messbereich reicht von –40 °C bis + 70 °C bei einer Auflösung von 0,1 °C. Der Feuchtesensor verfügt über eine Auflösung von 0,1 % rF und eine Genauigkeit von ± 3 % rF. Er misst im Feuchtebereich zwischen 0 % rF und 100 % rF. Die Spannungsversorgung erfolgt ...