Lagerung und Verteilung von kalt erzeugtem WFI | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 6 | Seite 482-489 (2026)
30.07.2026
Die Bereitstellung von Wasser für Injektionszwecke (WFI) im Kaltbetrieb stellt pharmazeutische Hersteller vor besondere Herausforderungen. Neben der Einhaltung strengster Qualitätsanforderungen rücken Aspekte wie mikrobiologische Sicherheit, hygienegerechtes Design (Hygienic Design) und eine durchdachte Biofilm-Kontrollstrategie in den Fokus. Dieser Fachbeitrag beleuchtet die zentralen Punkte für eine GMP-konforme Umsetzung – beginnend mit einer umfassenden Risikobetrachtung, die alle Einflussfaktoren berücksichtigt und als Basis für das Lastenheft dient, über die verfahrenstechnische Auslegung von Erzeugung, Lagerung und Verteilung bis hin zu konstruktiven Details wie hygienegerechtes Design und Dead-Leg-Minimierung. Ergänzend wird eine praxisorientierte Biofilm-Kontrollstrategie vorgestellt, die Prävention, Monitoring und Sanitisierung kombiniert. Abschließend erfolgt die Einordnung in den regulatorischen Rahmen gemäß der Leitlinie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Ziel ist es, sichere und effiziente Lösungen für kalterzeugtes WFI aufzuzeigen – von der Planung bis zum laufenden Betrieb.


